Das 30-Days-Challenge-Fieber greift um sich. Das Prinzip ist einfach. 30 Tage lang zieht man etwas durch, was man normalerweise nicht machen würde, was einem schwer fällt, wofür man den inneren Schweinehund überwinden muss, wovor man sich schon länger drückt oder was man schon immer mal ausprobieren wollte.

Matt Cutts hat zum Beispiel vor einer Weile die Internet-Gemeinde abstimmen lassen, welcher Challenge er sich als nächstes stellen soll. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt: Von jeden Tag fünf neue Wörter lernen über täglich 50 Seiten eines Buchs lesen bis hin zu keine Emails nach 22 Uhr beantworten. Vor ein paar Tagen lese ich dann bei Astrid im Blog, dass auch sie sich ihrer ersten 30 Days Challenge stellt.

Morgen geht's auch bei mir los, meine erste Challenge steht an und die besteht eigentlich aus mehreren Teilen, die aber gut zusammen passen. Da ich schon länger am Jammern bin, was meine mangelnde Fitness und die Auswirkungen auf meine Körper betrifft, ist das hier meine erste 30 Days Challenge:

30 Tage lang verzichte ich auf Alkohol, Süßigkeiten und auch Kohlehydrate werden zurückgefahren. Dafür gehe ich regelmäßig (mind. 3 Mal die Woche) zum Sport und nutze jede Gelegenheit mich zu bewegen. Aufzüge und Rolltreppen sind also tabu.

Ja, das klingt vor allem nach wenig Spaß, ich werde aber versuchen mir davon nicht die Laune verderben zu lassen. Und wenn ich nach 30 Tagen merke, dass ich fitter bin und die Waage mir eine neue Zahl präsentiert, dann hat es sich gelohnt.
Außerdem passt der Zeitpunkt pefekt. Die Fußball-WM ist vorbei, ich muss also nicht mehr auf Deutschland anstoßen und in 30 Tagen habe ich Geburtstag, da kann ich dann schön mit einem Gläschen Prosecco auf meine erste Challenge anstoßen. Hoffentlich.